Im Jahr 2001 stand auch die Öffentlichkeitsarbeit wieder im Mittelpunkt. Mitte März übernahm der Fachbereichsleiters Stefan Grunow die Leitung der Jugendfeuerwehr Schlutup und bat deshalb aus Zeitgründen um Entlassung aus dieser Funktion. Kommissarisch übernahm die Kameradin Britta Göttel diesen Fachbereich bis zur vergangenen Stadtjugendfeuerwehrversammlung am 09 März 2002. Unter der Leitung der eben genannten Fachbereichsleiter erschienen in der lokalen Presse diverse Artikel über die Arbeit der Lübecker Jugendfeuerwehren. Sehr erfreulich war, daß wir im Jahr 2001 auch verstärkt in den Fachzeitschriften Artikel der Jugendfeuerwehr Lübeck mit den verschiedenen Aktivitäten wiederfinden konnten.
Unsere Lehrgangsarbeit unter der Leitung von Reiner Laurer ist nach wie vor erfolgreich. Der Jugendgruppenleiterlehrgang 2001 für die Jugendgruppenleiter und deren Stellvertreter fand in der Jugendherberge Klingberg statt. Im Jahr 2002 soll der Jugendgruppenleiterlehrgang allerdings zum ersten Mal probeweise im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg stattfinden. Besonders zu erwähnen ist dabei der geplante Besuch der Landesfeuerwehrschule S.-H.. Der im Jahr 2000 erstmals geplante praktische Jugendgruppenleiterlehrgang erhielt nach der Premiere im Jahr 2001 durchweg positive Resonanz und wurde in den Lehrgangsplan für 2002 erneut aufgenommen. Erwähnenswert ist, daß dieser Lehrgang ein spezieller Wunsch der Jugendgruppenleiter war und ist, um neben der Theorie auch praktische Hilfen für den Dienstbetrieb zu erhalten.
Das Verpflegungsteam mit den KameradInnen Heike Eickmann, Nina Müller und weiteren Helfern hat auch im vergangenen Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet. Neben abwechslungsreicher Verpflegung bei den Veranstaltungen wurde auch im Jahr 2001 nicht nur wieder eine Menge Müll vermieden, sondern zusätzlich dank Einsatz und Übersicht eine Menge Kosten eingespart.
Die Stadtjugendfeuerwehrversammlung 2001 fand am 10. März im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Padelügge-Buntekuh statt. Für die Vertretung der Jugendlichen mußte ein neuer Stadtjugendgruppenleiter gewählt werden. Die Wahl fiel mehrheitlich auf den Kameraden Nico Rösler. Durch die Jugendlichen als Delegierte ist ein Möglichkeit geschaffen worden, sich aktiv und demokratisch an der Jugendfeuerwehrarbeit auf Stadtebene zu beteiligen.
Die Jugendgruppenleiter trafen sich im Berichtsjahr unter der Leitung der Stadtjugendgruppenleiters Nico Rösler drei mal. Die von den Jugendlichen erarbeiteten Ergebnisse sind eine wichtige Ergänzung zu den von den Jugendwarten erarbeiteten Ergebnissen und eine Möglichkeit sich aktiv an der Gestaltung der Jugendfeuerwehrarbeit in der Hansestadt Lübeck und zu beteiligen.
Unter der Leitung des Fachbereichsleiters Wettkampf, Sven Becker, wurde auch im Berichtsjahr in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Ausbildung des Stadtfeuerwehrverbandes der Wettkampf um den Pokal des Innensenators professionell vorbereitet und durchgeführt. Zum dritten Mal konnte im Jahr 2001 die Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Lübeck verwirklicht werden. Diese Abnahme gilt laut Landesfeuerwehrverband als die erfolgreichste in Schleswig-Holstein im Jahr 2001. Alle Löschgruppen bestanden die Abnahme mit überdurchschnittlich guten Ergebnissen.
Die Kameraden Sven Becker und Sven Klempau waren auch 2001 als Bewerter auf Landesebene tätig. Bei Leistungsspangenabnahmen in Ahrensbök, Lübeck und Brunsbüttel sowie beim Landesentscheid zum Bundeswettkampf waren somit auch Lübecker Bewerter vertreten.
Für das Jahr 2001 stand die Einführung der sogenannten Jugendflamme auf dem Programm. Ein Leistungsbewertung, die das Jugendfeuerwehrmitglied in mehreren Stufen durch die Jugendfeuerwehrzeit begleitet und mit mehreren Auszeichnungsstufen verbunden ist. Die Stufe 1 (Ortsebene) wurde schon mehrfach im Stadtgebiet verliehen. Für die Stufen 2 und 3 (Verbandsebene) sind die ersten Abnahmen geplant.
Noch unter den Eindrücken der schrecklichen Vorfälle in Amerika fand am 07.10.01 in Wulfsdorf/Vorrade die traditionelle Abschlußübung statt. Zu Beginn der Planung dieser Übung konnte noch niemand ahnen, welch schreckliche Aktualität der angenommene Flugzeugunfall im Übungsgebiet haben würde. Trotz dieser Umstände wurde auch diesmal verstärkt Wert auf die Zusammenarbeit der Wehren bei der Menschenrettung, Verletztenbetreuung und großflächiger Brandbekämpfung gelegt. Die Übungslage wurde im Ganzen erfolgreich durch die beteiligten Jugendfeuerwehren bewältigt.
Die Nachtwanderung fand am 17.11.01 zum achten Mal in Lübeck statt und wurde von den Kameradinnen und Kameraden der FF und JF Schlutup ausgerichtet. Auch diesmal hatten die Jugendgruppenleiter die Jugendwarte zum Vergleich außerhalb der Wertung herausgefordert. Im Berichtsjahr hatten die Jugendgruppenleiter die Nase vorn. Revanche wurde aber schon für das Jahr 2002 angekündigt. Auch diese Veranstaltung konnte somit als ein voller Erfolg verbucht werden.
Die Luise-Fröhnert- Stiftung hat uns im Jahr 2001 dankenswerterweise die Beschaffung von zwei Feuerwehranhänger ermöglicht. Die Beschaffung wurde im ersten Quartal 2001 verwirklicht. Diese Anhänger haben sich bereits auf diversen Veranstaltungen bewährt und bringen eine erhebliche Erleichterung für die Arbeit der Ortswehren. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird zur Zeit die Beschriftung der Anhänger geplant. Auch hier soll die Möglichkeit der wirksamen Öffentlichkeitsarbeit effektiv genutzt werden. Die Meinung der Jugendlichen ist uns auch hier sehr wichtig: deshalb arbeiten Jugendgruppenleiter aktiv bei der Gestaltung mit. Die kostengünstige Beschriftung wird uns durch einer Zuwendung der Fa. Neelsen ermöglicht. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich der Dank an die Luise-Fröhnert-Stiftung und die Fa. Neelsen für ihr Engagement im Bereich der Jugendfeuerwehr gerichtet.
Für die im abgelaufenen Jahr 2001 geleistete Arbeit möchte ich mich bei mich bei allen Jugendwarten, Ausbildern, Wehrführern und den vielen Helfern recht herzlich bedanken. Mein Dank geht auch an meine Fachbereichsleiter und dem Verpflegungsteam, die alle zusammen im abgelaufenen Jahr hervorragende Arbeit geleistet haben. Spezieller Dank gilt dem Stadtfeuerwehrband, der uns durch die Erhöhung unseres Budget eine größeren Handlungsspielraum ermöglicht hat. Wir werden, so hoffe ich, auch weiterhin mit viel Spaß und Idealismus die Jugendfeuerwehrarbeit attraktiv und zeitgemäß gestalten und fördern und hoffe auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.